Samstag, 24. Dezember 2011

Zweckentfremdung

Viktiorianischer Bottom-Up Kinderschuh, zweite Hälfte 19. Jhdt

In den Anfängen der Handharmonikaproduktion war es nicht möglich, benötigte Bestandteile, welche die Instrumentenbauer nicht selber herstellen konnten, einfach bei einem Lieferanten zu bestellen. Die Herstellung auf Wunsch war mit enormen Kostenfolgen verbunden, die Amortisation unsicher. Sie zeichneten sich daher durch grosse Fantasie und Improvisationsgabe aus, und entfremdeten Gegenstände des Alltags für ihre Zwecke. Hier ein Beispiel, wie  ursprünglich für Schuhe verwendete Porzellanknöpfe im Handharmonikabau einer neuen Bestimmung zugeführt wurden.

Hiermit verabschiede ich mich für dieses Jahr von den Leserinnen und Lesern dieses Blogs. Ich danke Ihnen für ihr Interesse und wünsche Ihnen schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

1 Kommentar:

  1. Merci für die Biiträg und schöni Festtäg.
    Bis bald, Wisi.

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